100 Jahre NÜRBURGRING Kleingebäude: Koniturm

Schwierigkeitsgrad

Zeitaufwand
1 Std.
Bautipps
Bilder
(zusätzliche)
Legende
(für Info anklicken)
Masstab



klicken um das Bild vergrössert zu erhalten KONI-Turm
Entwurf: Frank Rehberg

Geschichtliche Zuordnung:
Der Nürburgring-KONI-Turm gehört wohl mehr zu den weniger auffälligen, unscheinbaren kleineren Gebäuden des Nürburgrings welche durch die Sponsoren der damaligen Zeit geprägt wurden.
Dessen Standort befand sich zunächst am Ende der Startzeilgeraden (Einfahrt in die Südkehre).
Im Laufe der Jahre wurde er jedoch auch an der Nordkehre des alten Rings aufgestellt. Der Turm wurde von ausgewählten Fotografen genutzt. Auf der unteren Plattform drängelten sich u.a. auch Kameramänner und weitere Fotografen.

Einen besonderen Blickfang bot, dass durch den Wind sich drehende, Koni-Markenemblem auf der Turmspitze.

Hier, auf dem Foto rechts, ist die Position des Turmes in der Südkehre markiert und ganz rechts das Original an der Strecke zu sehen.
klicken um das Bild vergrössert zu erhalten
klicken um das Bild vergrössert zu erhalten
Hinweis:
Es handelt sich bei diesem Modell um ein "reDesign" des, bereits vor vielen Jahren (in einfacherer Form ohne Geläner und weniger Details wie z.B. Innendekor) auf dieser Webseite erschienen, Koniturms. Im Rahmen der "100-Jahre-Nürburgring"-Reihe habe ich das Modell an einigen Punkten optimiert und (auf Wunsch einiger Besucher unserer Webseiteauch) eine "Alterung" vorgenommen.

Hier die Materialliste:
  • 3 Stk. (Foto)Karton mit ca. 200g/qm
  • 1 Stk. 1mm-Verstärkungskarton
  • Klebstoff (z.B. Kittifix Kartonmodell-Bastelkleber)
  • Acryl- oder Wasserfarbe (f¨r die Bemalung der Geländer)
  • Filzstifte (zum schwärzen der Kanten)
  • 1 Stk. Overheadfolie (Scheiben)
  • 3 Stk. Zahnstocher (Drehgestell)
  • 3 Stk. "Wackelaugen" (siehe Beschreibung)
  • Werkzeuge: Schere, Cutter, Lineal, Pinsel
Bauanleitung:
Bauanleitung:

Alle Bauteile für den Turm sind auf 3 DIN-A4-Seiten angeordnet. Auf der ersten Blatt befindet sich der Sockel (Backsteinoptik) dessen Treppe in der gleichen Technik zusammengebaut wird wie dies bereits an anderen Stellen auf dieser Webseite beschrieben ist (Anleitung ist u.a. HIER zu finden). Dieser Schritt wird aber auch hier in der Anleitung genauer erläutert.
Ich empfehle alle Einzelteile direkt auf einen ca. 180gr bis 200gr schweren DIN A4-Karton auszudrucken, entlang der Falzlinien vorzufalzen und dann mit dem Cutter/Bastelmesser ausgeschnitten.
klicken um die Bauvorlagen als PDF zu erhalten klicken um die Bauvorlagen als PDF zu erhalten klicken um die Bauvorlagen als PDF zu erhalten
   Seite 1 (Basis)    Seite 2 (Turm)    Seite 3 (Geländer)
los gehts...

Wir fangen mit Bauteil A1 (Sockel/Basis) auf Seite 1 an (Wände, Tür und Boden).
Wie bereits erwähnt, ist der Zusammenbau der Treppe etwas "tricky" und somit erläuterungsbedürftig.
Zuerst wird A1 entlang der Umrisse ausgeschnitten und dann die zu knickenden Linen vorgefalzt. Das erstwe Bild hier rechts verdeutlicht wie die Schnitte (blaue Pfeile) für die Treppenstufen in der Innenfläche von Bauteil A1 geführt werden müssen. Die roten Pfeile hingegen zeigen, wo die Kanten der Stufen vorgefalzt werden müssen. Auf diese Weise werden alle Stufen geschnitten und vorgefalzt. Anschließend kann der

Auf dem Bild ganz rechts ist zu sehen in welche Richtung die vorgefalzten Bereiche der Treppenwand geknickt werden. Die Flächen an den grünen Pfeilen werden vorsichtig nach hinten umgeknickt, die entlang der gelben Pfeile hingegen nach hinten.
klicken um das Bild vergrössert zu erhalten klicken um das Bild vergrössert zu erhalten
klicken um das Bild vergrössert zu erhalten

Wenn die Treppenwand wie zuvor beschrieben geknickt wurde, entsteht der Effekt, das sich die Stufen (ähnlich wie bei einer "Pop-Up-Karte") fast automatisch "aufstellen". Der Effekt ist auf dem Foto hier links bereits gut zu erkennen.
klicken um das Bild vergrössert zu erhalten

Wie bei allen Kartonmodellen gilt es die weißen Schnittkanten der Bauteile "unsichtbar" werden zu lassen. Hierzu verwendet man Filzmalstifte in den pasenden Farben. Das Bild links zeigt wie ich vor dem Zusammenbau der Teile die Kanten "geschwärzt" habe.

Nun wird (wie auf den beiden Fotos rechts zu sehen) die kleine Stahltür (Bauteil A2) in die entsprechende Nische eingeklebt. Hierzu dreht man das Modell um und baut sie zweckmäsig von der Unter-/Rückseite her ein.
klicken um das Bild vergrössert zu erhalten klicken um das Bild vergrössert zu erhalten


Nachdem auch alle anderen Knicke sorgfältig ausgeführt wurden, erhalten wir eine Treppe wie auf dem Bild rechts zu sehen.

>Das Bauteil wird herumgedreht (auf Kopf), die Wand mit der Tür sowie die gegenüberliegende Wand eingeklebt um nun von der Innenseite her leichter an den Stufen bauen zu können.
klicken um das Bild vergrössert zu erhalten klicken um das Bild vergrössert zu erhalten


Die Fotos unten zeigen wie die Stürze der Treppe (Bauteile A3) eingeklebt werden. Das Bild zeigt in welche Richtung die Klebelaschen geknickt werden. Wir fangen auf dem Foto links mit den oberen 4 Stufen an , folgend von den drei weiteren Stufen (Mitte). Wenn alle Stufen/Stürze eingeklebt wurden, kann die vordere Klebelasche nach hinten geknickt und mit der Wand verklebt werden.
klicken um das Bild vergrössert zu erhalten klicken um das Bild vergrössert zu erhalten klicken um das Bild vergrössert zu erhalten
klicken um das Bild vergrössert zu erhalten klicken um das Bild vergrössert zu erhalten

Bevor wir die letzten beiden Wände einkleben, schneiden wir uns aus 1mm dickem Verstärkungskarton fü die Innenseite der Wände passende Stücke zurecht. Abhängig von der Materialstärke sollte hierbei ggf. mehrfach probeweise die Größe der Verstärkungsteile angepasst werden. Auch wenn das Modell relativ klein ist, erhalten wir damit eine viel bessere Festigkeit. (Fotos links)
klicken um das Bild vergrössert zu erhalten klicken um das Bild vergrössert zu erhalten

Ist der Verstärkungskarton eingeklebt, lassen sich die letzte Seitenwand und der Boden verkleben. Tipp: Da mit dem Einbau der Bodenfläche die letzte Seite relativ komplziert eingeklebt wird, kann man durch Weglassen des Bodens ggf. den Zusammenbau erleichtern. Die verstärkten Wände erfordern nicht unbedingt einen geschlossenen Boden.

Mit diesem Schritt haben wir den Korpus der Turmbasis fertiggestellt.
klicken um das Bild vergrössert zu erhalten
klicken um das Bild vergrössert zu erhalten

Für die Geländer der Plattform und Treppe werden die Bauteile A8, A9 und A10 (von Seite 3) auf 1mm-Verstärkungskarton geklebt und dann ausgeschnitten. Um sie optisch besser aussehen zu lassen, habe ich sie mit grauer Acrylfarbe bemalt (auch auf die Kanten achten).

Nach dem Trocknen sind sie durch die Farbschicht nochmals stabiler. Sie werden dann an die Treppenstufen und die Wände der Turmbasis angeklebt. An den Kanten werden sie durch eine Schicht Klebstoff verbunden. (Foto rechts)
klicken um das Bild vergrössert zu erhalten
klicken um das Bild vergrössert zu erhalten
klicken um das Bild vergrössert zu erhalten


Foto links oben:
Von Seite 2 wird nun der Korpus des Turms (Bauteil A5) vorgefalzt und ausgeschnitten. Bevor die Fenster ausgeschnitten werden sollte auf der Rückseite von A5 (im Bereich der Scheiben) doppelseitige Klebefolie aufgeklebt werden, um die Fensteröffnungen dann in einem Arbeitsgang auszuschneiden. Um einen optisch besseren Eindruck zu erzielen kann man nun die vier Fensterrahmen (Bauteile A6) eperat ausschneiden und außen auf die Fenster kleben. Anschlßend können die 4 Fenster mit Folie hinterklebt werden.
Foto links unten:
Da man durch die Fenster auch in den Innenraum der oberen Plattform sehen kann, biete ich mit Bauteil A7 Auf Seite 3 ein Innendekor dafür an. Die vier Seiten werden einzeln ausgeschnitten und müssen abhängig von der Materialstärke an den Rändern angepaßt werden bis sie deckungsgleich mit den Rahmen sind. Gleichzeitig befindet sich an diesem Bauteil auch der Boden der oberen Plattform, der aber (abweichend von meiner Bauweise) auch getrennt in den Turm eingeklebt werden kann.

Wichtig: Beim einkleben des Innendekors ist darauf zu achten, dass an der Stelle an der sich die obere Klebelasche beim Zusammenbau befindet, kein Klebstoff zwischen Außen- und Innedekor gelangt. Hier muss quasi eine "Tasche" für die Klebelasche entstehen. (Foto ganz rechts)
klicken um das Bild vergrössert zu erhalten
klicken um das Bild vergrössert zu erhalten klicken um das Bild vergrössert zu erhalten Um den Korpus des Turms stabil zu machen, werden auch hierfür wieder unterhalb der Plattform vier Stücke passender 1mm-Verstärkungskarton zurechgeschnitten und eingeklebt.
Dabei ist (wie zuvor beim einkleben des Innendekors darauf zu achten, dass auf der Gegenseite der Klebelasche wieder kein Klebstoff bis zum Rand des Außendekors gelangt (auch hier muss eine "Tasche" für die Klebelasche entstehen wie auf dem Bild rechts zu sehen).
klicken um das Bild vergrössert zu erhalten
klicken um das Bild vergrössert zu erhalten klicken um das Bild vergrössert zu erhalten Jetzt kann mit dem Zusammenbau der vier Turseiten begonnen werden. Dabei wird die obere Plattform an Ihren Klebelaschen eingeklebt. Hierzu kann ein langes Lineal zum Andrücken verwendet werden.

zum Schlu&szlg; werden die Klebelaschen des Turms dünn mit Kittifix bestricken bevor man sie vorsichtig in die dafür vorgefertigten Taschen einsteckt.
klicken um das Bild vergrössert zu erhalten Als letztes Bauteil bleibt nun noch das Verkleben des Daches mit den drei entsprechenden Laschen an der Fensteroberseite.

Da dies die letzte Gelegenheit ist, habe ich dies ausgenutzt und noch eine Figur in den Turmoberteil eingesetzt/geklebt bevor ich das Dach endgültg verschlossen habe.

Jetzt kann das Koni-Dachlogo (Bauteil A4) auf drei Lagen des 1mm-Kartons geklebt und an den Konturen ausgeschnitten werden. Die Kante wird um die jetzt 3mm. dicke Kartonschicht geklebt. Wer eine einfache Lösung haben möchte, kann das fertige Koni-Logo nun auf die Turmspitze kleben. Wer jedoch ein wenig mehr Aufwand nicht scheut, findet hier eine weitere optische Aufwertung zum Nachbau.
klicken um das Bild vergrössert zu erhalten
klicken um das Bild vergrössert zu erhalten Die Kür

Bei meinen neueren Modellen lege ich immer mehr Wert auf Details. Beim betrachten der Fotos vom Koniturm habe ich entdeckt, das das Dachlogo offensichtlich drehbar gewesen sein muß und durch drei "Windschaufeln" auf einem Drehgestell montiert war. Daher habe ich mir ein paar Gedanken gemacht wie ich den die drei "Windschaufeln" des Gestells im Modell immitieren kann. Nach vielen Überlegungen und Versuchen, bin ich auf eine Lösung gekommen, die ich euch hier zeigen möchte. Das entscheidende Material dafür sind: Wackelaugen
klicken um das Bild vergrössert zu erhalten Wackelaugen

Im Bastelbedarf gibt es zur einfachen Herstellung von Bastelfiguren sogenannte "Wackelaugen". Sie bestehen aus einem halbkugelförmigen Klarsichtteil, einer darin lose befindlichen "Pupille" (Plastikscheibchen) und einer selbstklebenden Rückwand.

Wie auf dem Bild links zu sehen, wird in einer Geduldsarbeit das "Auge" von der Rückseite her aufgeschnitten und mit geeignetem Werkzeug die gesamte Rückwand nebst dem eingelegten "Plastikpupillenplättchen" entfernt.


Die Fotos unten zeigen die Vorgehensweise (von Links nach Rechts)

Zuerst mit einem Drehmel (o.Ä.) ein winziges Loch in die Seite der "Halbkugel" bohren. Dann einen Zahnstocher auf 22mm ablängen und mit der Spitze in das Loch stecken. Im dritten Schritt die Spitze des Zahnstochers mit Kittifix verkleben. Nun wird noch Bauteil A12 auf 1mm-Karton geklebt, ausgeschnitten und dann zusammen mit den drei durchgetrockneten "Windschaufeln" komplett mit weißer Acrylfarbe angemalt.
klicken um das Bild vergrössert zu erhalten klicken um das Bild vergrössert zu erhalten klicken um das Bild vergrössert zu erhalten
klicken um das Bild vergrössert zu erhalten klicken um das Bild vergrössert zu erhalten Nach dem Trocknen werden die drei "Windschaufeln" auf eines der beiden Bauteile A12 im korrrekten Winkel aufgeklebt. Hierfür befindet auf Seite 3 eine passende Montagehilfe.

Das Resultat kann nun auf die Turmspitze geklebt werden.
klicken um das Bild vergrössert zu erhalten





Zum Seitenanfang