100 Jahre NÜRBURGRING Nürburgring-Dunlopturm 1970

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15 Std.
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(vereinfachtes und nicht so detailiertes Modell)
Bilder
(zusätzliche)
Maßstab



klicken um das Bild vergrössert zu erhalten Nürburgring-Dunlopturm 1970
Entwurf: Frank Rehberg

Geschichtliche Zuordnung:
Beim Dunlop-Turm an der Start-Zielschleife (Betonschleife) handelt es sich um eines der grossen Symbole des "alten" Nürburgrings. Er wurde von den Firmen Siemens und Halske AG entwickelt und 1954 in Betrieb genommen. Er setzte für die damalige Zeit neue Maßstäbe denn die Rundenmeldeanlage war seinerzeit weltweit einzigartig. Für die Technik wurden ca 350km Telefonkabel und Relaistechnik verbaut, um Informationen von den wichtigsten fünf Rennstreckenabschnitten schnellstmöglich zu übertragen und für die Zuschauer an Start und Ziel optisch anzuzeigen. Durch die Daten aus den fünf Streckenabschnitten (Start/Ziel, Quiddelbacher Höhe, Breidscheid, Karussell und Schwalbenschwanz) wurden die Zuschauer mit Zwischenresultaten versorgt und erhielten einen deutlich besseren Überblick über das Renngeschehen der 22,8 km langen Rennstrecke.
Durch die optische Nachbildung der Nordschleife mittels einer Silhouette aus Glühbirnen an seiner Frontseite konnten die Zuschauer neben der aktuellen Platzierung der Rennfahrer auch die aktuelle Position auf der Rennstrecke sehen.
Ursprünglich befand sich im oberen Teil nur eine Etage. Im Winter 1958-1959 wurde der Dunlopturm auf seine endgültige Größe durch ein weiteres Stockwerk erweitert.
Mit dem Abriss der Anlage der Start und Zielschleife Ende 1982 musste auch der Dunlop-Turm für den Neubau der heutigen Grand-Prix-Strecke weichen.
Unser fertiges Modell
Auf dem Bildern hier unten ist nun das fertige Modell zu sehen. Bei der Verwendung auf einer Modellrennbahn ist der höhere Dunlopturm leider oftmals etwas hinderlich weil u.U. auch die Sicht auf das Renngeschehen eingeschränkt wird. Ich habe im Hinblick auf originalgetreuem Aussehen und Übersichtlichkeit auf der Rennbahn mit diesem Modell einen maximalen Kompromiss gefunden. Dennoch hat der Turm eine Höhe von 41cm (ohne Fahnenmast). Die Bilder zeigen einen Ausbau mit innen sichtbaren Wendeltreppen und Beleuchtung. Wer sich nicht ganz so viel Aufwand zutraut, kann an ein paar Stellen "Vereinfachungen" vornehmen und trotzdem ein tolles Modell auf die Bahn bringen. Die Bodenplatte wurde zusätzlich mit statischem Modellgras und Streumaterialien gestaltet.
Alle Teile dieses Modellgebäudes wurden aus Karton gefertigt. Für den Nachbau findet ihr alle Bauteile auf den unten zu findenden PDF-Bauvorlagen (DIN-A4-Format für den Ausdruck auf handelüblichen Tinten/Laserdruckern)
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Hier die Materialliste:
  • 18 Stk. A4(Foto)Karton (matt) mit mindestens 180 bis 220 g/qm
  • 3 Stk. dickeren 3mm A4-Karton zur Verstärkung der Bodenplatte(n)
  • 8 Stk. dickeren 1mm A4-Karton zur Verstärkung der Bauteile
  • 1 Stk. dickeren 2mm A4-Karton zur Verstärkung der Bauteile
  • 1 Stk. Bastelwellpappe schwarz (ca. 50x70cm)
  • 1 Stk. Overheadfolie oder Verpackungsfolie transparent
  • 1 Stk. doppelseitige Klebefolie
  • Klebstoff (z.B. Kittifix Kartonmodell-Bastelkleber) (Hier gibt es Klebertipps)
  • Acryl- oder Wasserfarbe (f¨r die Bemalung der Treppenkanten, Geländer, etc.)
  • Werkzeuge: Schere, Cutter, Lineal, Pinsel
Allgemeine Hinweise zum Nachbau:
Alle Bauteile des Dunlopturmmodells sind auf 18 DIN-A4-Seiten (als PDF-Dateien) verteilt zu finden.

Wir empfehlen alle Bauteile direkt auf einen ca. 180gr bis 200gr schweren matten DIN A4-Fotokarton auszudrucken und dann alle Teile entlang der Falzlinien vorfalzen. Die einzelnen Teile werden nach dem Falzen mit dem Cutter/Bastelmesser ausgeschnitten.

Bauanleitung:

Diese Bauanleitung habe ich in sechs Bauabschnitte unterteilt:
Bei jedem der Bauabschnitte habe ich die dafür benötigten PDF-Vorlagen zugefügt. Auf diese Weise ist es etwas übersichtlicher, denn dieses Modell besteht aus vielen Vorlagenseiten und Einzelteilen.

Bauabschnitt A1: Dach und obere Etage

Auch wenn es etwas ungewöhnlich scheinen mag, beginnen wir mit der obersten Etage. Diese Bauanleitung beschreibt quasi in umgekehrter Richtung den Zusammenbau von oben nach unten.

Hier unten sind die ersten 4 Seiten für diesen Bauabschnitt zu finden.

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die PDF-Bauvorlagen
(Seite 1 bis 4)

Auf Blatt 1 finden wir die drei identischen Innenwandseiten (Bauteil A1) der oberen Etage. Sie werden bis auf die Fenster ausgeschnitten, vorgeknickt (Abb. Bild links oben) und dann auf der Rückseite im Bereich der Fenster mit doppelseitiger Klebefolie beklebt (Abb. Bild links Mitte) bevor dann die Fenster ausgeschnitten werden (Abb. Bild links unten).
Die Fenster können nun auf der Rückseite mit passend zurechgeschnittener Overheadfolie hinterklebt werden. (Bild links oben)
Auf Blatt 2 finden sich die Fensterfronten (Bauteil A3 und A4) für die obere Etage (Bild links Abb. Mitte)
Auch sie werden ausgeschnitten. Die Fensterrahmen auf Blatt 2 (Bauteil A5 bzw. A6) werden auf ca. 1mm starkem Karton aufgeklebt und dann ausgeschnitten (Bild links Abb. unten).
Man erhält damit einen Rahmen den man auf die Fensterfront aufkleben kann. Das Resulat ist dann ein dreidimensinaler Fenterrahmen auf der Fensterfront (Bild rechts).
Die zuvor gebaute Fensterfront mit aufgeklebten Fensterrahmen wird nun auf die Außenseite der Wand deckungsgleich mit den Fensterstreben aufgeklebt.

Auf die gleiche Weise werden nun alle drei Wandelemente hergestellt.

Man erhält das in der Zeichnung unten abgebildete Teil. Durch durch die überlappenden Laschen können die drei Wandelemente miteinander verklebt werden.
Auf Seite 4 schneiden wir nun das Bauteil A11 aus und verstärken es mit 2mm starkem Karton. Ist dies geschehen, wird die fertige Dachinnenfläche an den Rändern ggf. noch angepasst. Die Passprobe und auch spätere Montage erfolgt indem die Deckenfläche mit der Dekorseite nach oben auf die Unterlage gelegt wird und die Fensterfronten des letzten Bauschrittes kopfüber drüber "gestülpt" werden. Ist alles passgenau, erfolgt die Verklebung an den Rändern.

Auf den Bildern ist zu sehen das ich eine LED-Beleuchtung integriert habe - dies ist jedoch die "Kür" und daher nicht unbedingt erforderlich. Um die Verkabelung der Beleuchtung möglichst unsichtbar zu verlegen, habe ich die Verstärkung aus drei Schichten gemacht und dazwischen die Kabel (teils aus Kupfertape) versteckt.
Von Seite 3 wird nun die Unterseite der Dachfläche (Bauteil A8) ausgeschnitten. Die innere Fläche sollte passend zum fertigen Bauteil aus dem vorherigen Bauschritt sein und muss ggf. so lange angepasst werden bis es sich probeweise locker über die obere Seite der Fensterfront positionieren lässt (Bild links).

Verstärkung Öffnung für
Fahnenmast
Dachumrandung
Von Seite 4 wird nun die Oberseite der Dachfläche (Bauteil A10) ausgeschnitten und auf 1mm-Verstärkungskarton geklebt. (Bild oben links).
Nun wird an der Position des Fahnenmastes ein Loch gebohrt und vorsichtig mit einer Rundfeile solange ausgeweitet, bis das Plastikrohr für die Aufnahme des Fahnenmastes dadurch geschoben werden kann (ich verwende dazu ein Stück vom Stiel einer MC-Donalds-Fahne oder ein vergleichbares Plastikrohr).
Die fertige Dachoberseite wird nun auf Bauteil A8 des vorherigen Bauschrittes geklebt. Vorher ist es sinnvoll die 3mm dicken Ränder mit einem Filzstift zu schwärzen. (3. Bild von links)
Um die Ränder der Dachfläche zu umkleben wird Bauteil A13 von Blatt 4 verwendet. Es wird, wie auf dem Bild oben rechts zu sehen, sorgfältig auf die Dachkante geklebt. Der eventuell überstehende Teil soll dabei nach unten zeigen.
Das fertige Dach wird probeweise auf die obere Etage gesetzt und dann die Fahnenmastdurchführung markiert um diese mit einem Bohrer durch die komplette Dchkonstruktion zu erweitern.

Nun wird die Etage kopfüber in die Dachoberseite geklebt (siehe Bilder links).
Auf Seite 3 schneiden wir nun den Boden des Obergeschosses (Bauteil A7) aus und verstärken es mit 3mm starkem Karton. Bevor das Fliesendekor des Bodens auf den Verstärkungskarton geklebt wird, ist es ratsam die Schnittkante des Ausschittes für die Wendeltreppe mit einem schwarzen Filzstift einzufärben.
Ebenfalls auf Seite 3 sind die drei Geländerteile (Bauteil G1, G2 und G3) zu finden. Sie werden auf zwei Lagen unseres Fotokartons (ca.200g) geklebt und dann erneut vorsichtig ausgeschnitten. Diese Arbeit ist sehr aufwendig, zahlt sich aber durch ein sehr schönes Ergebnis aus. Die Geländerstücke werden wie auf den beiden Fotos zu sehen gebogen und dann in die Öffnung der Wendeltreppe eingeklebt. Da das Bauteil G3 nur den Teil des Geländers darstellt, der sich oberhalb des Bodens befindet, lässt sich das Geländerteil, das später in der Etage darunter ist, besser separat montieren.

Die fertige Bodenplatte des oberen Stockwerks kann nun in die Etage eingeklebt werden.
Nun wird die Fensterbrüstung (Seite 3 Bauteil A9) auf ca. 1-1,5mm verstärkt. Hier ist ggf. ein wenig Anpassungsarbeit gefragt und mehrere Versuche bis sich dieses Bauteil von unten auf die fertige Etage aufschieben lässt. Nach erfolgter Anpassung wird dieses Bauteil komplett in einem passenden Farbton mit Acrylfarbe angestrichen. Nach dem Trocknen wird die Brüstung von unten aufgesteckt und an den Rändern verleimt.
An dieser Stelle kann man auch geleich die Dekorfläche für die Decke (Bauteil A17) des unteren Geschosses auf die Unterseite des Bodens kleben. Zu finden ist auf Blatt 7.
Bauabschnitt A2: Untere Etage

Nachdem die obere Etage mit dem Dach fertiggestellt sind, geht es weiter mit der unteren Etage.

Hier unten sind die weiteren 4 Seiten für diesen Bauabschnitt zu finden.

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die PDF-Bauvorlagen
(Seite 5 bis 8)
Von Seite 5 werden die 3 Bauteile A14 benötigt. Sie werden ausgeschnitten und im Bereich der Fenster auf der Rückseite mit doppelseitiger Klebefolie versehen (Bild links). Dann werden die Fenster vorsichtig ausgeschnitten und auf der Hinterseite mit Folie hinterklebt (Bild rechts).
Von Seite 6 werden jetzt die 3 Bauteile A15 und A16 benötigt. Wie bereits bei der oberen Etage werden die Fensterrahmen (Bauteil A16) auf ca. 1mm starkem Karton aufgeklebt und dann ausgeschnitten und anschließend auf die Fensterfronten (Bauteil A15) aufgeklebt.
Im nächsten Schritt werden die Fensterfronten mit Rahmen auf die Rückseite der bereits im Schritt zuvor gebauten Bauteile A14 aufgeklebt.
Das Ergebnis sind drei fertige Fensterwände des unteren Stockwerkes (Innen- und Außenseite) wie auf dem Bild rechts zu sehen. Das der über den Fenstern eine Fläche hinausragt ist beabsichtigt, denn sie dienen später als Klebefläche für die Verklebung mit der darüberliegenden oberen Etage.
Die drei fertigen Bauteile werden nun mit den überlappenden Flächen aneinandergeklebt.
Die Fensterbrüstung der unteren Etage (Bauteil A12 von Seite 4) wird ebenfalls auf ca. 1-1,5mm verstärkt. Hier ist ggf. wieder ein wenig Anpassungsarbeit gefragt und mehrere Versuche bis sich dieses Bauteil von unten auf die untere Etage aufschieben lässt. Nach erfolgter Anpassung wird dieses Bauteil komplett mit Acrylfarbe schwarz angestrichen. Nach dem Trocknen wird die Brüstung von unten aufgesteckt und verleimt. Die Etage erhält dadurch bereits eine viel höhere Stabilität.
Auf Seite 7 schneiden wir nun das Bauteil A18 aus. Nun wird aus 3mm-Verstärkungskarton ein 25mm breites und 64,5mm langes Kartonstück zurechtgeschnitten (Bild ganz links).
Dieses Kartonstück wird mit Bauteil A18 (so wie in den weiteren Bildern links gezeigt) umklebt. Wichtig dabei ist, dass die Seitenflächen ca. in einem 45-Grad-Winkel zur Vorderseite fixiert werden.
Auf diese Weise werden alle drei Bauteile gefertigt.
Um ein besseres Ergebnis zu erzielen kann man die drei vorgefertigten Teile nun noch mit grauer Acrylfarbe anmalen.
Die drei zuvor fertiggestellten Bauteile werden an die entsprechenden Seitenflächen (siehe Bild links) der oberen Etage angeklebt. Sie bilden den Abstand zwischen oberer und unterer Etage und erleichtern dadurch den Zusammenbau der beiden Etagen. Nach einer erneuten Passprobe kann das untere Stockwerk von unten in den entsprechenden Platz eingeschoben und verklebt werden.(Bild rechts)
Nun werden für die Fläche zwischen Fensterunterkante der oberen Etage und Fensteroberkante der unteren Etage noch passende Kartonstücke zurechtgeschnitten und eingeklebt. Ich habe hier schwarzen Fotokarton gewählt - je nach Epoche könnt ihr aber auch hellgrauen Karton nehmen, denn diese Fläche wurde im Laufe der Jahre in verschiedenen Farben angestrichen. Die Werbeschilder, die an diesen Flächen angebracht waren varierten ebenfalls. Aus diesem Grund sind auf der Seite 13 die Bauteile W4, W5 und W6 zur freien Gestaltung enthalten.

Bis auf den Boden der unteren Etage haben wir nun alles fertig. Bevor wir jedoch den Boden einbauen können müssen wir die Wendeltreppe bauen und von unten einkleben. Dieser Bauabschnitt wird gesondert erklärt.
Bauabschnitt B: Mittelteil

Nachdem die oberen Etagen mit dem Dach fertiggestellt sind, geht es weiter mit dem Mittelteil des Turms.

Hier unten sind die weiteren 4 Seiten für diesen Bauabschnitt zu finden.

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die PDF-Bauvorlagen
(Seite 10 bis 13)
Auf den Seiten 11, 12 und 13 sind die drei Wandbauteile des Mittelgebäudes zu finden. Es handelt sich um die Bauteile B1, B2 und B3 die wir zunächst ausschneiden und an den Knicklinien falzen und umknicken. Die kleinen Fenster werden vorsichtig ausgeschnitten und auf der Hinterseite mit Folie hinterklebt. Um die Rahmen der Fenster plastischer auszugestalten werden die Bauteile B1a mit 1mm dickem Karton verstärkt und dann ausgeschnitten. Diese Rahmen werden 2 mal benötigt und auf die Fenster von Bauteil B1 bzw. B2 aufgeklebt. Anschließend werden die drei Seitenwände an den entsprechenden Klebelaschen (wie auf dem Bild rechts zu sehen) aneinandergeklebt.
Auf dem Bild ganz links ist zu sehen wie man die Einbauposition der oberen beiden Etagen in den Mittelkorpus einzeichnet. Bis max. zu dieser Linie darf der Verstärkungsskarton für die Rückseite reichen. Es wird nun ein passender Verstärkungskarton (ca. 1-1,5mm dick) ausgemessen und zurechtgeschnitten (Bild links). Dabei ist darauf zu achten, dass die Verstärkungspappe schmaler als die eigentliche Wand sein muss, also das sie nicht bis zum Rand der Flächen reichen darf, da diese ja später beim Zusammenbau nach innen ragt. Das Bild rechts zeigt die fertig eingeklebte Verstärkung.
Die meisten Modelle und Fotos zeigen den Dunlopturm mit schwarzen, glatten Seitenwänden. Bei unseren Fotorecherchen sind wir recht spät darauf gestoszlig;en, dass die beiden Seitenwände des Dunlopturms seinerzeit mit mehreren schwarzem Wellblechplatten verkleidet waren. Darauf wurden dann glatte Werbeschilder befestigt. Um diese Welblechstruktur an unserem Modell nachzubilden verwenden wir schwarzen Wellkarton. Da es sich um mehrere Platten handelte, schneiden wir uns einen 7cm hohen Streifen zurecht wie im Bild links zu sehen. Den ersten Streifen passen wir auf die Breite der Außenwand an und kleben ihn an der unteren Kante beginnend an.
Da Wellblechplatten bekanntlich überlappend montiert werden, das Material aber zu dick wäre, um es direkt übereinander zu kleben, schneiden wir ganz vorsichtig horizontal auf der Rückseite des Kartons eine Linie (ca. 1cm breit). Nun wird vorsichtig die hintere Deckschicht abgezogen. Übrig bleibt die pure Welle der Vorderseite wie es die Bilder links zeigen. Nun läst sich die Wellpappe überlappend verkleben. Auf diese Weise werden nun beide Seitenwände mit Wellkarton beklebt. Dabei ist natürlich der Fensterausschnitt entsprechend auszusparen. Die fertige Seitenwand ist im Bild rechts zu sehen.
Nun können wir die drei verstärkten und mit "Wellblech" beklebten Wände zu einem sechseckigen Korpus zusammenkleben. (siehe Bild ganz links) Vorher ist es ratsam nochmals eine Paßprobe mit den fertigen oberen Etagen zu machen. Sie müssen sich leichtgängig in den Korpus von oben einschieben lassen.
Der Korpusboden Bauteil B4 auf Seite 10 wird nun ausgeschnitten (siehe Bild links) und der fertige Korpus darauf geklebt. Hierdurch erhät das Bauteil mehr Stabilität am unteren Rand (Bild rechts).
Die fertigen oberen Etagen können nun probeweise von oben in den Mittelteil des Gebäudes eingeschoben werden (Wichtig:Bitte noch nicht verkleben, da die Wendeltreppe und Bodenplatte der unteren Etage noch fehlen)

Bis auf die drei vertikalen "Dunlop-Werbetafeln" und der Anbringung der Werbeschilder auf den beiden hinteren Seiten ist der Mittelteil nun fertiggestellt.
Jetzt ist es an der Zeit sich mit dem Bau der Anzeigetafel, einem "Herzstück" des Dunlopturmes zu befassen.....

Bauabschnitt D: Anzeigetafel und Werbeschilder


Kommen wir nun zur Anzeigetafel des Dunlopturms, der ich einen eigenen Bauabschnitt gewidmet habe. Die Anzeige, wie sie bei diesem Modell vorliegt, hat mein Teamkollege Henning anhand vieler historischer Fotos rekonstruiert und entworfen. Der Nachbau als Modell ist aufgrund vieler Details recht aufwendig, aber sehr lohnenswert. Für die unter euch, die jedoch nocht nicht so viel Bauerfahrung oder Geduld/Zeit für den Nachbau aufwenden wollen, habe ich eine vereinfachte Version ebenfalls bereitgestellt. Außerdem ist es auch möglich, die vereinfachte Version der Anzeige später noch zur "Vollversion zu pimpen".

klicken um die Bauvorlagen als PDF zu erhalten Links findet ihr die Vorlage für die aufwendigere Vollversion der Anzeigetafel.
Rechts könnt ihr die vereinfachte Form der Anzeigetafel herunterladen. Sie wird lediglich auf 1mm dickem Verstärkungskarton aufgeklebt und kann dann als komplettes Bauteil direkt auf die Front des zuvor gebauten Mittelteil des Dunlopturms geklebt werden. Das Dunlop-Schild wird nochmals mit 1mm dickem Karton verstärkt (Ränder geschwärzt) und dann auf den unteren Teil der Anzeigetafel geklebt.
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Geschichtliche Zusatzinformation:
Mit der Anzeigetafel des Dunlopturms wurde für die damalige Zeit ein neuer Maßstab gesetzt, was Informationen für Zuschauer und Teams anbelangte. Die Anzeigetafel ist eine Entwicklung von Siemens-Halske und war 25 Quadratmeter groß. Sie informierte die Zuschauer in Echtzeit über den aktuellen Stand des Rennens an den 5 wichtigsten Streckenabschnitten. Dies erfolgte optisch durch über 1000 Glühlampen an der Vorderseite des Turms. Sowohl die Position des Führenden in Form der Strecke auf der oberen Hälfte der Tafel, als auch die Reihenfolge der Fahrzeuge auf der Strecke wurden optisch angezeigt. Diese neue Form der Anzeigetafel ersetzte die bis dahin üblichen klassischen Anzeigewände, an denen manuell ausgetauschte Tafeln die Nummern der Positionen/Fahrzeuge anzeigten.

Zunächst wird die Anzeigetafel ausgeschnitten und an den Knicklinien gefalzt und geknickt. Wir passen uns einen 1mm-Verstärkungskarton an, auf den wir die unteren Hälfte der Tafel aufkleben können. Der obere Teil der Tafel (dort wo der Streckenumriss aufgeklebt wird) ist ein wenig nach vorne geneigt und steht an der Oberkante etwa 6mm hervor. Die Seitenflächen der oberen Anzeige bestehen daher aus spitzwinkligen Dreiecken. An der oberen Kante werden daher mehrere Kartonstreifen in der Breite der Anzeige unter die hochgeknickte Fläche zur "Unterfütterung" geklebt. Hierzu kann man sich durchaus an Reststücken bedienen. Alle anderen Teile (die Ziffernblöcke und der Rennstreckengrundriss) werden ebenfalls auf 1mm-Verstärkungskarton geklebt. Hierbei ist darauf zu achten, dass die gesamte Fläche sauber und vollständig mit Klebstoff bestrichen wird.
Die Ziffernblöcke und der Streckenumriss werden ausgeschnitten und deren Ränder mit einem schwarzen Filzstift geschwärzt.
Ich gebe zu, dsss es recht mühsam ist, den verstärkten Streckenumriss auszuschneiden. Hier ist es ratsam mehrfach eine neue Cutterklinge (also abbrechen) zu verwenden. Für die Einfassung des Streckengrundrisses werden ca. 1,5mm breite Streifen aus schwarzem Fotokarton zurechtgeschnitten und dann (wie es die beiden Bilder rechts zeigen) als Aussen- und Innenrand auf die Schnittkante des Umrisses geklebt.
Die Kür :
An dieser Stelle zeige ich euch einen optionalen Zwischenschritt, der allerdings eine extreme Fleißarbeit bedeutet. Bevor ich die Ziffernblöcke aufklebe, setze ich einzeln (und gleichmäßig) Klebstofftropfen aus der Dosieraspitze der Kittifixkleber-Flasche auf die Punkte, die die Glühlampen darstellen sollen. Die Dosierspitzen der Kittifixflaschen erlauben es feine Tropfen auf die Kartonteile zu setzen. Wer es noch feiner haben möchte kann mittels einer Flasche, die mit einer feinen Kanüle versehen ist noch kleinere Tropfen aufbringen. Die Klebstofftropfen werden dann nach dem Trocknen des Klebers transparent. Auf diese Weise erhält man ein dreidimensionalen Effekt welcher wirklich die Lampen perfekt nachbildet. Die Flächen der gelben Punkte/Lampen werden obendrein noch leuchtender als bei der rein gedruckten Variante. Auf die gleiche Weise habe ich auch den Streckengrundriss behandelt.
Ich gebe allerdings zu bedenken, dass es sich bei den Lampen der Anzeige um ca. 1000 Stück handelt. - da muss man schon ein wenig Geduld haben und/oder bekloppt für sein :-)
Die Ziffernblöcke und der Streckenumriss werden nun auf die zuvor gebaute Anzeigetafel an den entsprechenden Positionen sorgfältig aufgeklebt.
Als letzter Schritt beim Bau der Anzeigetafel wird nun noch das auf 1mm verstärkte Dunloplogo auf die untere Fläche der Anzeigetafel aufgeklebt und die fertige Anzeigetafel auf die Frontseite des Turmes geklebt.
Auf Seite 10 findet ihr die drei senkrechten Dunlopschriftzüge auf gelbem Grund. Sie werden auf 1mm-Karton verstärkt und dann an den Rändern mit Filzstift geschwärzt.
Für die Umrandung der Werbetafeln schneiden wir aus schwarzem Fotokarton ca. 1,5mm breite Streifen zurecht (Bild ganz links) und umkleben mit diesen dann die Werbetafeln.
Auf diese Weise werden alle 3 Schilder hergestellt und dann auf die passenden Flächen am Korpus des Turms montiert.
Auf den Seiten 11 und 12 findet ihr die Werbeschilder der seitlichen Wellblechwände. Sie werden auf 2 Lagen weißem Fotokarton aufgeklebt und ausgeschnitten. Sie werden an den Positionen die auf dem Bild links zu sehen sind montiert.
Bauabschnitt C: Bodenplatte und Treppenhaus

Nun geht es weiter mit dem vorletzten Bauabschnitt, der Bodenplatte und dem Treppenhausturm.

Hier unten sind die weiteren 4 Seiten für diesen Bauabschnitt zu finden.

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die PDF-Bauvorlagen
(Seite 15 bis 19)
Auf Seite 15 ist die Bodenplatte für den Dunlopturm zu finden. Ich habe sie ausgedruckt und auf eine 3mm dicke Kartonplatte geklebt. Die Ränder werden mit einem schwarzen Filzstift eingefärbt oder mit brauner Acrylfarbe angemalt. Ich habe die Bodenplatte mit entsprechenden Texturen gestaltet (Rasen, Kies und Plastersteine). Prinzipiell kann man sie einfach verwenden. In den 5 Bildern oben zeige ich, wie man diese noch etwas "veredeln" kann. Hierzu habe ich entlang der Rasenkante Kartonstreifen aus 1mm dicken Resten zurechtgeschnitten, aufgeklebt und mit Acrylfarbe angestrichen. Die Kiesfläche habe ich mit Holzleim ausgefüllt und dann Gleisschotter aus dem Modellbahnbereich eingestreut. Die Rasenfläche habe ich meinem selbstgebauten Begrasungsgerät und verschiedenen Grasfasern "begrast".

Die Anleitung für das Begrasungsgerät findet ihr hier: BEGRASUNGSGERÄT
Auf Seite 16 befindet sich das Bauteil, welches den oberen Rand/Kranz vom Treppenhaus bildet. Es wird vorgefalzt und dann so zusammengeklebt wie es auf dem rechten Foto zu sehen ist. Dabei ist darauf zu achten, dass die Öffnung in der Mitte exakt so groß sein sollte wie der Ausschnitt darin, damit später auch die Wände der Treppenhauses hineinpassen.
Auf Seite 17 befindet sich das Bauteil C8, welches wir ausschneiden, falzen und knicken. Es wird kopfüber in den zuvor gebauten oberen Rand/Kranz vom Treppenhaus wie auf dem Foto links zu sehen eingeklebt.

Bauteil C8 Montage Innendekor
Auf Seite 17 werden die Teile C9 und C9a ausgeschnitten. Aus den Teilen C9a werden, wie in den Bildern oben links zu sehen, die Türrahmen mehrfach ausgeschnitten und aufeinander geklebt. Das zweite Bild von Links zeigt die Verwendung einer Klammer aus einem Bürotacker als Türgriff. Die Löcher dafür stelle ich mit einem Minibohrer her. Mit einem Tropfen Kleber wird der Griff dann befestigt und die Tür dann mit weißer Acrylfarbe angestrichen. Anschließend kann sie dann auf Bauteil C9 aufgeklebt werden.(3. Bild oben) Der Glasteil in der Türöffnung von Bauteil C9 kann entweder mit matter oder transparenter Folie hinterklebt werden. Dies sollte in Anhängigkeit davon geschehen, ob man sich die Mühe machen möchte, auch im Treppenhaus eine Treppe einzubauen, die natürlich dann auch sichtbar sein sollte.
Das Foto rechts oben zeigt das fertige Eingangstürbauelement bevor es in Bauteil C10 von Seite 18 eingeklebt wird.

Bild links zeigt das einbaufertige Bauteil C10 inkl. der Tür, welches wir nun (2. Bild von links) als letzte Wand des Treppenhauses einbauen können. Zuvor kann es ggf. noch auf beiden Seiten angepasst werden damit das Bauteil spannungsfrei eingebaut werden kann.

Auf Seite 19 haben wir Schablonen (S1, S2 und S3) für den Verstärkungskarton. S1 wird einmal, S3 und S2 je dreimal auf 1mm starken Karton übertragen und ausgeschnitten. Auch hier ist eine Passprobe und ggf. mehrfaches anpassen der Verstärkungsteile erforderlich bevor der Karton innen eingeklebt werden kann.
Bauteil C10 Montage C10 Verstärkungskarton
Innenseiten
Auf Seite 18 werden die Bauteile C11 und C12 ausgeschnitten, angepasst und in den Treppenhausturm auf der Innenseiten als Wanddekor aufgeklebt.
(Hinweis: dieser Schritt erübrigt sich, falls ihr euch dazu entschieden habt keine sichtbare Treppe in das untere Treppenhaus einzubauen).
Auf Seite 15 wird Bauteil C2 ausgeschnitten, auf 3mm Verstärkungskarton geklebt und angepasst, damit es genau unterhalb der Tür in den Treppenhausturm passt. (Bild links) Mit Hilfe eines Kartonstreifens auf dem die Einbautiefe des Bodens markiert wird, wird die Einbauposition des Bodens an den drei Wänden kontrolliert und ggf. korrigiert.
Der fertig eingeklebte Boden wird nun noch mit aus Resten angefertigten Kartonwinkeln auf der Unterseite fixiert. (Bild ganz links)
Von Seite 19 kleben wir Schablone S4 auf 3mm Verstärkungskarton und kleben das ausgeschnittene Bauteil dann an der Unterseite des Turmes ein (Bild links).

Bis auf die innere Wendeltreppe und Eingangstreppe ist der Treppenhausturm nun fertiggestellt (Foto rechts).

Das fertige Treppenhaus kann nun auf die im letzten Bauabschnitt hergestellte Bodenplatte geklebt werden.
Bauabschnitt E: Eingangstreppe und Wendeltreppe(n)

Der Bau von Treppen, egal welcher Art, stellt im Modellbau (insbesondere wenn man Karton als Werkstoff wählt) eine der größten Herausforderungen was Geduld und Geschicklichkeit beim Nachbau anbelangt, dar. Ich kann jeden Modellbauer verstehen, der davor zunächst zurückschreckt. Ich habe viele Jahre lang experimientiert und getestet um Treppenkonstruktionen aus Kartonmaterial zu entwerfen, die es erlauben möglichst präzise Treppen (offene wie geschlossene) herstellen zu können. Eine offene Wendeltreppe stellt in meinen Augen die größte Herausforderung dar.

Wer die Möglichkeit besitzt einen 3D-Drucker zu verwenden, kann es sich einfacher machen und ggf. auf unsere 3D-Druck-Wendeltreppe hier auf dieser Webseite zurückgreifen.

Für alle Anderen unter euch sei gesagt, dass gerade bei einem Modell wie dem Dunlopturm eine Innenausgestaltung mit einer Wendeltreppe ein echter Hingucker ist. Durch die vielen Fenster rundum ist ein Blick von allen Seiten auf die Treppe möglich. Wer die Arbeit reduzieren möchte kann beim Treppenhausturm auf die (nur durch die Glasfront der Eingangstür sichbare) Wendeltreppe verzichten indem er, wie im Bauabschnitt C beschrieben, die Glasscheibe der Tür in "Milchglas" ausführt. Bei der Treppe zwischen unterem und oberen Geschoss ist eine Wendeltreppe (in meinen Augen) jedoch unabdingbar. Wie hätten die Personen sonst wohl in die obere Etage gelangen sollen.

Auch die Metalltreppe, die auf allen Fotos zum Eingang des Turms führt, ist ein optisch wichtiges Teil des gesamten Modelles.
Eingangstreppe:
Um den Anfang einfacher zu machen, beginnen wir hier mit der eisernen Außentreppe. Die Bauteile dafür befinden sich verteilt auf mehreren Seiten der Bauvorlagen.

Seite 15 Geländer (Bauteile G4, G5 und G6)
Seite 17 Treppenoberseite (Bauteile C4 und C5)
Seite 18 Treppenunterseite (Bauteile C6 und C7)
Die 4 Bauteile (C4 bis C7) werden wie auf den Bildern links zuerst an den Knickkanten gefalzt, ausgeschnitten und anschließend geknickt. C4 bildet dann die Oberseite und C6 die Unterseite der Eisenstufen.
Die Schnittkanten der 4 Bauteile sollten mit einem schwarzen Filzstift gefärbt werden. (Bild ganz links)
Nun werden aus 1mm-Verstärkungskarton Streifen in der Breite der Stufen angefertigt und passend zur Stufentiefe hergestellt. (siehe Bild links).
Die Verstärkungsstreifen werden sorgfältig und ohne Überstand auf die Unterseite der Stufen von Bauteil C4 geklebt.(Foto ganz links, Abb. oben).
Im nächsten Schritt wird nun Bauteil C6 mit den unbedruckten Seiten der Stufen auf die Verstärkungsstreifen geklebt. Der Verstärkungskarton befindet sich quasi wie ein Sandwich zwischen den bedruckten Stufen der Bauteile C4 und C6. Bauteil C4 bildet die linke und Bauteil C6 die rechte Seite der Treppenkonstruktion.
Bauteil C5 wird auf die Innenseite der Treppenwange Bauteil C4 geklebt. Bauteil C7 wird auf die Aussenseite der Treppenwange von Bauteil C6 geklebt. Bei allen Bauteilen immer daran denken die Schnittkanten einzufärben.
klicken um die Bauvorlagen als PDF zu erhalten Wendeltreppe(n):
Kommen wir nun zur Kür, der Wendeltreppe. Wie bereits erwähnt, ist es möglich auch im Treppenhausturm eine Wendeltreppe einzubauen, die beim fertigen Modell dann durch den Glasteil der Eingangstür zu sehen ist. Besonders zur Geltung kommt sie, wenn man dort auch eine Beleuchtung eingebaut hat. Diese Treppe benötigt aufgrund des engen Treppenhauses kein Geläner.

Die zweite Wendeltreppe, die den Zugang zwischen den beiden oberen Etagen ermöglicht, ist natürlich mit einem Geländer gesichert, dass durch die rundum angeordneten Fenster von allen Seiten aus zu sehen ist. Die Bauteile für beide Treppen (T1 bis T4) befinden sich auf Seite 8 der Bauvorlagen und die Geländer der oberen Wendeltreppe (Bauteile G7) auf Seite 7. Die Bauvorlage zum Download findet ihr hier ganz links.



Beide Wendeltreppen bestehen aus 9 Stufen und werden auf die gleiche Weise gebaut. Zuerst wird Bauteil T1, wie auf dem Foto ganz links zu sehen, vorgefalzt und ausgeschnitten und dann (Bild daneben) entsprechend gefaltet

Als Treppenständer/Säule verwenden wir einen Lollipop-Stiel. Sie bestehen aus masssivem Papier, lassen sich einfach mit dem Cutter schneiden, kleben, anmalen und sind optimal als Säulen bei unseren Modellgebäuden verwendbar. Erhältlich im 10er-Pack für wenige Cent. (Alternativ kann man auch ggf. Holzstäbe mit 3,5mm Durchmesser nehmen)
Am Fußende wird am Lollipop-Stiel die Höhe der ersten Stufe angezeichnet um einen Startpunkt für den Bau der Treppe zu erhalten (Bild ganz links rote Markierung).

Das Bild links zeigt wie/wo dann die Klebelasche der ersten Stufe an der Markierung auf der Säule angeklebt wird.
Das Foto ganz links zeigt welche Klebeflächen der zweiten Stufe auf welche Fläche der ersten Stufe geklebt werden (gelber Pfeil).

Auf dem Bild daneben ist die angeklebte zweite Stufe zu sehen.

Das Foto rechts zeigt die Treppe nachdem die dritte Stufe an der Säule befestigt ist. Stufe für Stufe wendelt sich die Struktur um die Säule.
Je nach Durchmesser der verwendeten Säule und Kartondicke kann es notwendig sein eine Stufe (zum Ausgleich der Bauteiltoleranzen) anders als die vorherigen anzukleben. Bei meiner Treppe war dies nach drei Stufen der Fall. Das Bild ganz links zeigt daher, an welche Klebefläche der 4. Stufe auf welche Fläche der vorherigen Stufe geklebt wurde (grüner Pfeil)

Das Foto daneben zeigt die fertig angeklebte vierte Stufe. Auf die gleiche Weise werden nun alle weiteren Stufen befestigt.
Durch die Markierungen auf den Klebelaschen ist sichergestellt, dass die Abstände der Stufen exakt und gleichmäß werden.
Wenn auf diese Weise alle Stufen angeklebt wurden, wird die Säule an den links in Foto markierten Stelle abgeschnitten (gelbe Pfeile).

Jetzt werden die Treppenbauteile T2 (Unterseiten der Stufen) ausgeschnitten (Bild ganz links) und alle Schnittkanten mit Filzstift geschwärzt. Das Foto links zeigt wie dann die Teile auf die Unterseite geklebt werden. Dabei ist es wichtig die aufgeklebten Teile gut anzudrücken (ich verwende dazu ein schmales Stahllinieal um auch in die Ecken der Treppenstufen zu kommen)....

Nun schneiden wir das Treppenbauteil T4 aus, passen es nach Probe ggf. noch an den vorderen Kanten etwas an und schwärzen die Kanten (Bild ganz links). Danach wird es auf der Innenseite der Treppenwange (sieh Bild links) eingeklebt. Auch hierbei verwende ich ein Stahllinieal um das Bauteil sorgfältig andrücken zu können.

Jetzt kann die Säle der Treppe mit grauer Acrylfarbe angestrichen werden....

Da die Stufen noch relativ dünn erscheinen, wird das Treppenbauteil T3 ausgeschnitten und die Kanten geschwärzt. Analog zu den Teilen T2 der Treppenunterseite wird nun jede Stufenoberseite mit diesen Bauteilen verstärkt (Bild links).

Unsere Wendeltreppe ist nun fertig. Sie kann nun direkt in den Treppenhausturm eingebaut werden. Da sie kein Geländer besitzt, wird sie einfach an den beiden (im Bild links, gelb markierten) Stellen an den Wänden angeklebt.
Obere Wendeltreppe:

Für die obere Wendeltreppe wird die Treppe wie zuvor beschrieben hergestellt. Nun wird das Bauteil G7 dreifach (Seite 8 der Bauvorlagen) ausgeschnitten, und vorsichtig vorgerundet. Um das Geländer der Rundung der Treppe anzupassen wird es in drei (notfalls auch nur 2) Lagen an der Treppenwange aufgeklebt.
Einbau der oberen Wendeltreppe:

Um die obere Wendeltreppe einbauen zu können werden noch ein paar zusätzliche Bauteile an die bisherige Treppe als Halterung angebaut. hierzu wird das Bauteil T5a und T5b auf Seite 7 ausgeschnitten, Kanten geschwärzt und wie auf den drei Bildern links zu sehen zusammengeklebt.

Das zusammengebaute Bauteil wird auf Ober- und Unterseite der obersten Stufe aufgeklebt und bildet dadurch ein "Abschlußblech" das in die Treppenöffnung der Bodenplatte der oberen Etage passt.
Von Seite 7 wird Bauteil A20 (Boden der unteren Etage) nun auf 3mm dicken Verstärkungskarton geklebt, ausgeschnitten und die Ränder der Treppenöffnung mit Filzstift geschwärzt (Foto ganz links). Die Bauteile A22 und A23b werden ausgeschnitten und die 3mm-dicke Fläche des Treppenausschnitts in der Bodenplatte damit "ausgekleidet". Dadurch entsteht ein um ca. 5mm tieferliegende, halbkreisförmige Vertiefung. Diese erweckt im fertigen Turm den Eindruck das die Treppe nach unten weiter in den Turm verläuft .

Bauteil A23b wird in der Mitte, so wie auf dem Bild links zu sehen, ausgeformt, dass genügend Platz für das untere Ende der Treppensäule verbleibt. Der Ausschnitt für die Säule ist oval und dient dazu die Treppe bei der Montage exakt justieren zu können. Das Geländer G3 (Seite 3) wird nun auf 1mm Karton aufgeklebt und ausgeschnitten. Nachdem es halbrund gebogen wurde wird es in die Treppenöffnung (siehe Bild rechts) eingeklebt.
Nach diesen Vorarbeiten wird die Wendeltreppe von unten an den 3mm dicken Boden in die Deckenöffnung der unteren Etage eingeklebt (Bild links).
Dabei ist darauf zu achten, dass (die obere Halterung der Treppe) das "Abschlußblech", das in die Treppenöffnung der Bodenplatte der oberen Etage eingeklebt wird möglichst gerade zur Bodenplatte ausgerichtet ist. Die Neigung der Treppe (und damit, ob sie insgesamt senkrecht zu allen drei Fensterwänden steht) wird im folgenden Schritt am unteren Befestigungspunkt korrigiert/eingestellt.

Hier rechts habe ich mal eine Abbildung, die zeigt an welcher Stelle die Befestigung der Treppe an der Oberseite (also im oberen Geschoss) aussieht. Hinweis: Dieses Bild dient nur zum besseren Verst&aul;ndnis, von dieser Seite aus könnt ihr die Treppe nicht mehr sehen, da das Dach der oberen Etage bereits montiert wurde.
Nun wird Bauteil A24 (Seite 7) ausgeschnitten. Es wird, wie auf dem Foto links zu sehen, auf der Unterseite der unteren Bodenplatte zur genaueren Ausrichtung/Fixierung der Treppensäule verwendet. Das Foto zeigt wie ihr durch das Verschieben der Position von Bauteil A24 den unteren Haltepunkt und damit die Neigung der Treppe verändern könnt. Hier ist etwas Geduld und probieren gefragt. Die Neigung der Treppe sollte vor der endgültigen Verklebung über Sichtprüfung durch alle drei Fensterfronten solange angepasst werden.

Im letzten Schritt (Bild rechts) wird nun der noch offene Boden durch einkleben von Bauteil A23a geschlossen.
Die durch alle Fensterseiten sichtbare Wendeltreppe ist das i-Tüpfelchen dieses Modellgebäudes (Bild links).

Mit diesem letzten Bauschritt habt ihr alle Bauabschnitte des Dunlopturmes fertiggestellt. Ihr könnt nun mit dem Zusammenbau der drei fertiggestellten Gebäudeteile fortfahren.

Die oberen Etagen werden in den Mittelteil geklebt und dieser wiederum auf den Treppenhausturm mit Bodenplatte (Abb. rechts)

Herzlichen Glückwunsch, ihr habt es geschafft !
Dieses Gebäude wird sich gut auf eurer Bahn machen und ein Hingucker sein.


Viel Spaß beim Basteln...





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