| 100 Jahre NÜRBURGRING | Nürburgring-Dunlopturm 1970 |
|
|
|
|
|
|
||||||||||||||||
|
Unser fertiges Modell Auf dem Bildern hier unten ist nun das fertige Modell zu sehen. Bei der Verwendung auf einer Modellrennbahn ist der höhere Dunlopturm leider oftmals etwas hinderlich weil u.U. auch die Sicht auf das Renngeschehen eingeschränkt wird. Ich habe im Hinblick auf originalgetreuem Aussehen und Übersichtlichkeit auf der Rennbahn mit diesem Modell einen maximalen Kompromiss gefunden. Dennoch hat der Turm eine Höhe von 41cm (ohne Fahnenmast). Die Bilder zeigen einen Ausbau mit innen sichtbaren Wendeltreppen und Beleuchtung. Wer sich nicht ganz so viel Aufwand zutraut, kann an ein paar Stellen "Vereinfachungen" vornehmen und trotzdem ein tolles Modell auf die Bahn bringen. Die Bodenplatte wurde zusätzlich mit statischem Modellgras und Streumaterialien gestaltet. Alle Teile dieses Modellgebäudes wurden aus Karton gefertigt. Für den Nachbau findet ihr alle Bauteile auf den unten zu findenden PDF-Bauvorlagen (DIN-A4-Format für den Ausdruck auf handelüblichen Tinten/Laserdruckern) |
|
|
|
|
Hier die Materialliste:
|
|
Allgemeine Hinweise zum Nachbau: Alle Bauteile des Dunlopturmmodells sind auf 18 DIN-A4-Seiten (als PDF-Dateien) verteilt zu finden. Wir empfehlen alle Bauteile direkt auf einen ca. 180gr bis 200gr schweren matten DIN A4-Fotokarton auszudrucken und dann alle Teile entlang der Falzlinien vorfalzen. Die einzelnen Teile werden nach dem Falzen mit dem Cutter/Bastelmesser ausgeschnitten. |
|
Bauanleitung: Diese Bauanleitung habe ich in sechs Bauabschnitte unterteilt:
|
|
|
|
|
|
Hier links findet ihr die PDF-Bauvorlagen (Seite 1 bis 4) |
| Man erhält das in der Zeichnung unten abgebildete Teil. | Durch durch die überlappenden Laschen können die drei Wandelemente miteinander verklebt werden. |
|
|
|
|
|
|
| Verstärkung |
Öffnung für Fahnenmast |
Dachumrandung |
|
Von Seite 4 wird nun die Oberseite der Dachfläche (Bauteil A10) ausgeschnitten und auf 1mm-Verstärkungskarton geklebt.
(Bild oben links). Nun wird an der Position des Fahnenmastes ein Loch gebohrt und vorsichtig mit einer Rundfeile solange ausgeweitet, bis das Plastikrohr für die Aufnahme des Fahnenmastes dadurch geschoben werden kann (ich verwende dazu ein Stück vom Stiel einer MC-Donalds-Fahne oder ein vergleichbares Plastikrohr). Die fertige Dachoberseite wird nun auf Bauteil A8 des vorherigen Bauschrittes geklebt. Vorher ist es sinnvoll die 3mm dicken Ränder mit einem Filzstift zu schwärzen. (3. Bild von links) Um die Ränder der Dachfläche zu umkleben wird Bauteil A13 von Blatt 4 verwendet. Es wird, wie auf dem Bild oben rechts zu sehen, sorgfältig auf die Dachkante geklebt. Der eventuell überstehende Teil soll dabei nach unten zeigen. |
|
Bauabschnitt A2: Untere Etage Nachdem die obere Etage mit dem Dach fertiggestellt sind, geht es weiter mit der unteren Etage. Hier unten sind die weiteren 4 Seiten für diesen Bauabschnitt zu finden. |
|
|
|
|
Hier links findet ihr die PDF-Bauvorlagen (Seite 5 bis 8) |
|
Die drei fertigen Bauteile werden nun mit den überlappenden Flächen aneinandergeklebt. |
|
Um ein besseres Ergebnis zu erzielen kann man die drei vorgefertigten Teile nun noch mit grauer Acrylfarbe anmalen. |
|
|
|
|
Hier links findet ihr die PDF-Bauvorlagen (Seite 10 bis 13) |
|
Die fertigen oberen Etagen können nun probeweise von oben in den Mittelteil des Gebäudes eingeschoben werden
(Wichtig:Bitte noch nicht verkleben, da die Wendeltreppe und Bodenplatte der unteren Etage noch fehlen) Bis auf die drei vertikalen "Dunlop-Werbetafeln" und der Anbringung der Werbeschilder auf den beiden hinteren Seiten ist der Mittelteil nun fertiggestellt. Jetzt ist es an der Zeit sich mit dem Bau der Anzeigetafel, einem "Herzstück" des Dunlopturmes zu befassen..... |
|
Die Ziffernblöcke und der Streckenumriss werden nun auf die zuvor gebaute Anzeigetafel an den entsprechenden Positionen sorgfältig aufgeklebt. |
|
|
|
|
|
Hier links findet ihr die PDF-Bauvorlagen (Seite 15 bis 19) |
|
|
|
|
|
|
Auf Seite 15 ist die Bodenplatte für den Dunlopturm zu finden. Ich habe sie ausgedruckt und auf eine 3mm dicke
Kartonplatte geklebt. Die Ränder werden mit einem schwarzen Filzstift eingefärbt oder mit brauner Acrylfarbe
angemalt. Ich habe die Bodenplatte mit entsprechenden Texturen gestaltet (Rasen, Kies und Plastersteine).
Prinzipiell kann man sie einfach verwenden. In den 5 Bildern oben zeige ich, wie man diese noch etwas "veredeln" kann.
Hierzu habe ich entlang der Rasenkante Kartonstreifen aus 1mm dicken Resten zurechtgeschnitten, aufgeklebt und mit Acrylfarbe
angestrichen. Die Kiesfläche habe ich mit Holzleim ausgefüllt und dann Gleisschotter aus dem Modellbahnbereich eingestreut.
Die Rasenfläche habe ich meinem selbstgebauten Begrasungsgerät und verschiedenen Grasfasern "begrast". Die Anleitung für das Begrasungsgerät findet ihr hier: BEGRASUNGSGERÄT |
|
|
|
|
|
|
Auf Seite 17 werden die Teile C9 und C9a ausgeschnitten. Aus den Teilen C9a werden, wie in den Bildern oben links zu sehen,
die Türrahmen mehrfach ausgeschnitten und aufeinander geklebt. Das zweite Bild von Links zeigt die Verwendung einer Klammer
aus einem Bürotacker als Türgriff. Die Löcher dafür stelle ich mit einem Minibohrer her. Mit einem Tropfen Kleber
wird der Griff dann befestigt und die Tür dann mit weißer Acrylfarbe angestrichen.
Anschließend kann sie dann auf Bauteil C9 aufgeklebt werden.(3. Bild oben)
Der Glasteil in der Türöffnung von Bauteil C9 kann entweder mit matter
oder transparenter Folie hinterklebt werden. Dies sollte in Anhängigkeit davon geschehen, ob man sich die Mühe machen möchte,
auch im Treppenhaus eine Treppe einzubauen, die natürlich dann auch sichtbar sein sollte. Das Foto rechts oben zeigt das fertige Eingangstürbauelement bevor es in Bauteil C10 von Seite 18 eingeklebt wird. |
|
Bauabschnitt E: Eingangstreppe und Wendeltreppe(n) Der Bau von Treppen, egal welcher Art, stellt im Modellbau (insbesondere wenn man Karton als Werkstoff wählt) eine der größten Herausforderungen was Geduld und Geschicklichkeit beim Nachbau anbelangt, dar. Ich kann jeden Modellbauer verstehen, der davor zunächst zurückschreckt. Ich habe viele Jahre lang experimientiert und getestet um Treppenkonstruktionen aus Kartonmaterial zu entwerfen, die es erlauben möglichst präzise Treppen (offene wie geschlossene) herstellen zu können. Eine offene Wendeltreppe stellt in meinen Augen die größte Herausforderung dar. Wer die Möglichkeit besitzt einen 3D-Drucker zu verwenden, kann es sich einfacher machen und ggf. auf unsere 3D-Druck-Wendeltreppe hier auf dieser Webseite zurückgreifen. Für alle Anderen unter euch sei gesagt, dass gerade bei einem Modell wie dem Dunlopturm eine Innenausgestaltung mit einer Wendeltreppe ein echter Hingucker ist. Durch die vielen Fenster rundum ist ein Blick von allen Seiten auf die Treppe möglich. Wer die Arbeit reduzieren möchte kann beim Treppenhausturm auf die (nur durch die Glasfront der Eingangstür sichbare) Wendeltreppe verzichten indem er, wie im Bauabschnitt C beschrieben, die Glasscheibe der Tür in "Milchglas" ausführt. Bei der Treppe zwischen unterem und oberen Geschoss ist eine Wendeltreppe (in meinen Augen) jedoch unabdingbar. Wie hätten die Personen sonst wohl in die obere Etage gelangen sollen. Auch die Metalltreppe, die auf allen Fotos zum Eingang des Turms führt, ist ein optisch wichtiges Teil des gesamten Modelles. |
|
Wenn auf diese Weise alle Stufen angeklebt wurden, wird die Säule an den links in Foto markierten Stelle abgeschnitten
(gelbe Pfeile). |
|
|
Obere Wendeltreppe: Für die obere Wendeltreppe wird die Treppe wie zuvor beschrieben hergestellt. Nun wird das Bauteil G7 dreifach (Seite 8 der Bauvorlagen) ausgeschnitten, und vorsichtig vorgerundet. Um das Geländer der Rundung der Treppe anzupassen wird es in drei (notfalls auch nur 2) Lagen an der Treppenwange aufgeklebt. |
|
|
|
Einbau der oberen Wendeltreppe: Um die obere Wendeltreppe einbauen zu können werden noch ein paar zusätzliche Bauteile an die bisherige Treppe als Halterung angebaut. hierzu wird das Bauteil T5a und T5b auf Seite 7 ausgeschnitten, Kanten geschwärzt und wie auf den drei Bildern links zu sehen zusammengeklebt. Das zusammengebaute Bauteil wird auf Ober- und Unterseite der obersten Stufe aufgeklebt und bildet dadurch ein "Abschlußblech" das in die Treppenöffnung der Bodenplatte der oberen Etage passt. |
|
|
|
Von Seite 7 wird Bauteil A20 (Boden der unteren Etage) nun auf 3mm dicken Verstärkungskarton geklebt,
ausgeschnitten und die Ränder der Treppenöffnung mit Filzstift geschwärzt (Foto ganz links).
Die Bauteile A22 und A23b werden ausgeschnitten und die 3mm-dicke Fläche des Treppenausschnitts
in der Bodenplatte damit "ausgekleidet". Dadurch entsteht ein um ca. 5mm tieferliegende, halbkreisförmige Vertiefung.
Diese erweckt im fertigen Turm den Eindruck das die Treppe nach unten weiter in den Turm verläuft . Bauteil A23b wird in der Mitte, so wie auf dem Bild links zu sehen, ausgeformt, dass genügend Platz für das untere Ende der Treppensäule verbleibt. Der Ausschnitt für die Säule ist oval und dient dazu die Treppe bei der Montage exakt justieren zu können. Das Geländer G3 (Seite 3) wird nun auf 1mm Karton aufgeklebt und ausgeschnitten. Nachdem es halbrund gebogen wurde wird es in die Treppenöffnung (siehe Bild rechts) eingeklebt. |
|
|
Nach diesen Vorarbeiten wird die Wendeltreppe von unten an den 3mm dicken Boden in die Deckenöffnung
der unteren Etage eingeklebt (Bild links). Dabei ist darauf zu achten, dass (die obere Halterung der Treppe) das "Abschlußblech", das in die Treppenöffnung der Bodenplatte der oberen Etage eingeklebt wird möglichst gerade zur Bodenplatte ausgerichtet ist. Die Neigung der Treppe (und damit, ob sie insgesamt senkrecht zu allen drei Fensterwänden steht) wird im folgenden Schritt am unteren Befestigungspunkt korrigiert/eingestellt. Hier rechts habe ich mal eine Abbildung, die zeigt an welcher Stelle die Befestigung der Treppe an der Oberseite (also im oberen Geschoss) aussieht. Hinweis: Dieses Bild dient nur zum besseren Verst&aul;ndnis, von dieser Seite aus könnt ihr die Treppe nicht mehr sehen, da das Dach der oberen Etage bereits montiert wurde. |
|
|
Nun wird Bauteil A24 (Seite 7) ausgeschnitten. Es wird, wie auf dem Foto links zu sehen, auf der Unterseite
der unteren Bodenplatte zur genaueren Ausrichtung/Fixierung der Treppensäule verwendet.
Das Foto zeigt wie ihr durch das Verschieben der Position von Bauteil A24 den unteren Haltepunkt und damit
die Neigung der Treppe verändern könnt. Hier ist etwas Geduld und probieren gefragt.
Die Neigung der Treppe sollte vor der endgültigen Verklebung über Sichtprüfung durch
alle drei Fensterfronten solange angepasst werden. Im letzten Schritt (Bild rechts) wird nun der noch offene Boden durch einkleben von Bauteil A23a geschlossen. |
|
|
Die durch alle Fensterseiten sichtbare Wendeltreppe ist das i-Tüpfelchen dieses Modellgebäudes (Bild links).
Mit diesem letzten Bauschritt habt ihr alle Bauabschnitte des Dunlopturmes fertiggestellt. Ihr könnt nun mit dem Zusammenbau der drei fertiggestellten Gebäudeteile fortfahren. Die oberen Etagen werden in den Mittelteil geklebt und dieser wiederum auf den Treppenhausturm mit Bodenplatte (Abb. rechts) Herzlichen Glückwunsch, ihr habt es geschafft ! Dieses Gebäude wird sich gut auf eurer Bahn machen und ein Hingucker sein. Viel Spaß beim Basteln... |
|