| 100 Jahre NÜRBURGRING | Nürburgring-Boxenendgebäude Dach & Geländer |
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Hier die Materialliste:
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Allgemeine Hinweise zum Nachbau: Alle Bauteile für die Herstellung des Daches/Terrasse sind auf 2 DIN-A4-Seiten (als PDF-Dateien) zu finden. Wir empfehlen alle Bauteile direkt auf einen ca. 200gr schweren matten DIN A4-Fotokarton auszudrucken und dann alle Teile entlang der Falzlinien vorfalzen. Die einzelnen Teile werden nach dem Falzen mit dem Cutter/Bastelmesser ausgeschnitten. Um Stabilität bei den Werbetafeln zu erhalten werden die Wandstrukturen mit 1mm dickem Karton verstärkt. Diese werden dann noch auf der Rückseite mit Holzbrettdekor beklebt. Genaueres erklärt sich in den einzelnen Schritten der folgenden Bauanleitung. Nahezu alle Teile dieses Modellgebäudes wurden aus Karton gefertigt. Für den Nachbau findet ihr alle Bauteile auf den in dieser Anleitung zu findenden PDF-Bauvorlagen sowie eine Liste der benötigten Baumaterialien. (Alle Vorlagen sind im DIN-A4-Format für den Ausdruck auf handelüblichen Tinten/Laserdruckern) |
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Bauanleitung: Diese Bauanleitung erklärt den Bau der Dachfläche der gesamten Boxenanlage: |
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Für die Dachplatte benötigen wir passende Stücke aus 3mm-Verstärkungskarton,
idealerweise ein durchgängiges Kartonstück. Es ist aber auch denkbar die Dachplatte aus
mehreren einzelnen Teilen aneinanderzureihen.
Da es sich um einfache Formen handelt, kann man die Dachplatte(n) schnell herstellen indem man einen Streifen 3mm-Karton
in der Breite zurechtschneidet und dann anhand der bereits fertiggestellten Boxenstruktur passend ablängt.
Da unsere Boxengebäude eine Tiefe von 9,5cm aufweisen, habe ich für die Dachplatte einen 9,6cm breiten
Streifen aus 3mm-Karton geschnitten. In der Länge benötigen wir pro 3er-Boxe dann 15cm und pro 2er-Boxe 10cm.
Auf diesen 3mm-Karton kann dann das Bodendekor der Dachplatte/Terrasse aufgeklebt werden.
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Material für die Geländerstangen: Wie bereits am Anfang dieser Anleitung erklärt, bestanden die Geländer aus den zuvor hergestellten Pfosten, durch die in gleichmäßem Abstand Eisenrohre verliefen. Um diese Rohre maßstabsgerecht im Modell nachzubilden gibt es mehrere Möglichkeiten aus verschiedenen Materialien. Auch wenn hier fast alles aus Karton hergestellt wird, muss nicht zwingend alles aus Karton gefertigt werden. Insbesondere die dünnen Strukturen von Geländern haben beim Kartonmodellbau ihre Tücken und neigen (je nach Luftfeuchtigkeit) dazu sich schnell zu verformen. Methode 1 - Kupferdraht: Für die horizontalen Eisenrohre im Maßstab 1:32 kam mir spontan Kupferdraht (wie er in herkömmlichen NYM-Stromkabeln oder Stegleitung findet) in den Sinn. Der Nachteil liegt darin das Kupferdraht i.d.R. recht weich ist und nachdem man die Isolation entfernt hat, nicht sehr gelichmäßig geformt ist. Mein Teamkollege und Freund Henning konnte mir aber eine Technik zum "begradigen" von Kupferdraht vermitteln, die bereits sein Vater (als begnadeter Modellbauer) angewendet hatte. Hierzu werden ca. 20cm lange Stücke der 1,5qmm-Leitungen abisoliert, möglichst manuell gerdae vorgebogen und dann auf eine Unterlage gelegt (z.B. Brettchen). Nun führt man vorsichtig in "rollender Bewegung" eine möglichst breite Eisenfeile über den Draht. Man rollt ihn dabei zwischen Unterlage und Feile. Auf diese Weise konnte ich mir viele Drahtstücke vorbereiten. |
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Methode 2: Zahnstocher: Da die Herstellung nach der zuvor beschriebenen Methode zwar ein sehr gutes optisches Ergebnis bringt, jedoch relativ viel Aufwand erfordert, habe ich mir eine weitere Alternative zur einfacheren Herstellung der Brüstung/Geländer einfallen lassen. |
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Mit dieser Technik ist man in der Lage ganze Abschnitte der Geländerstruktur mitsamt der Werbebanden vorzufertigen und kann sie dann "am Stück" auf die Dachplatte kleben. Hierzu reicht es dann aus die H-förmigen Pfostenfüße mit einem kräftigen Tropfen Kittifix zu verkleben. Die einzelnen Elemente lassen sich dann untereinander zu einer durchgängigen Brüstung verbinden. |
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Hinweis: Die Anleitung und Vorlagen für die in der Einleitung erwähnte Mauerbrüstung der letzten Phase der Boxengebäudes (ca. 1970 bis 1983), bei der die Geländer durch massive Mauern ersetzt wurden, wird hier noch ergänzt werden. |