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Weil mit den Jahren auch unser Anspruch an die optische Qualität unserer Modellgebäude gestiegen ist, werden einige "alte" Modelle einem
Update unterzogen, andere (bisher fehlende) jedoch auch noch neu entwickelt werden müssen. So ist z.B. der Dunlopturm
(eines der Wahrzeichen des Rings) bereits 2003 von mir als Kartonmodell umgesetzt worden. Damals noch anhand des von Faller in den 70ern
verkauften H0-Plastikmodellgebäudes. Die vielen Fotos, die wir im Laufe der Zeit gesammelt haben, zeigen jedoch, dass die damalige Umsetzung
von Faller einige "Vereinfachungen" im Vergleich zu dem realen Gebäude aufgewiesen hat. So waren beim Plastikmodell nur 4 Fenster an den
Vorderseiten angeordnet und ein einfaches an den Eckseiten, während das Vorbild in Wirklichkeit 7 Fenster und en Doppelfenster an den
Ecken besaß. Nach dem Abgleich mit historischen Fotos haben wir gesehen, dass mein 2003er Modell in den Proportionen nicht so genau dem
Vorbild entspricht. Generell ist beim Entwurf unserer Modellgebäude immer ein Kompromiss zwischen Maßstab, Übersichtlichkeit und
Proportionen gefragt. Da die Gebäude in 1.32 oft zu massiv auf der Rennbahn wirken und die Übersichtlichkeit der Strecke
einschränken würden, gilt es das Modell an wenigen Stellen so zu reduzieren, dass es dennoch in den Proportionen noch stimmig wirkt.
Modelle wie die Boxen, Kassenhäuser oder die Tribüne-Sporthotel werden in einzelnen Modulen angeboten, damit man es (je
nach Platzverfügbarkeit) in für die eigene Bahn passender Größe bauen kann.
Auch wenn wir aus Qualitätsgründen ein paar Modelle überarbeiten, versprechen wir, dass die "alten" (meist
simpler nachzubauenden) Modellvorlagen hier trotzdem erhalten bleiben werden, denn nicht jeder möchte sich
direkt zum Einstieg mit einem aufwendigeren Modellgebäude befassen.
Für die Umsetzung des Vorhabens beim Nürburgring-Thema habe ich meinen guten Freund Henning begeistern und gewinnen können.
So werden wir die Inhalte hier von nun an gemeinsam gestalten. Henning hat hier bereits einige Modelle als "Gastbeitrag"
vorgestellt und mich bereits in vielen "Telefon-Sessions" bei den Überlegungen zur Umsetzung einiger Modelle unterstützt.
So ist es sehr (zeit)aufwendig Recherchen, Korrespondenz, Bildquellensuche, Gespräche mit Nürburgring-Historikern,
Zeitzeugen etc. zu bewerkstelligen. Dies ist im Team einfach besser zu "stemmen".
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